Was hilft bei Prostatabeschwerden? Das können Männer aktiv tun
Wenn die Prostata Probleme macht, sind die Symptome sehr vielfältig. Manche Männer haben Probleme beim Wasserlassen, andere fühlen sich auch psychisch belastet und ziehen sich zurück. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was gut für die Prostata ist und was bei Prostatabeschwerden hilft – damit Sie wieder aktiv am Leben teilhaben können.
Was tun bei Prostatabeschwerden? – Selbstfürsorge
Prostatabeschwerden bringen manche Betroffene aus dem Gleichgewicht. Gefühle wie Überforderung und Frustration sollten aber nicht Ihren Alltag bestimmen. Zu erkennen, dass körperliche und seelische Aspekte eng verknüpft sind, ist der erste Schritt zur Selbstunterstützung.
Die gute Nachricht: Gegen die Beschwerden einer vergrößerten Prostata können Männer selbst einiges tun. Mit ein paar Tipps für den Alltag und pflanzlicher Unterstützung lassen sich die Symptome mitunter schon bessern.
Alltagsstrategien
Ein gesunder Lebensstil kann die Beschwerden spürbar lindern. Außerdem helfen kleine Anpassungen und Tricks im Alltag, um bei Prostatabeschwerden weniger stark eingeschränkt zu sein. Was hilft, ist zum Beispiel:1,2,3
Bevor Sie das Haus verlassen oder zu Bett gehen, trinken Sie weniger.
Ein starker Beckenboden verbessert die Kontrolle über die Blase. Einige Übungen lassen sich auch gut in den Alltag integrieren: Wer zum Beispiel beim Treppensteigen oder Hinsetzen ein paar Tipps beachtet, trainiert ganz nebenbei seine Blase.
Spaziergänge, leichtes Radfahren und Krafttraining fördern nicht nur die Muskeln, sondern stärken auch die Psyche.
Chronischer Stress kann die Muskeln im Beckenboden verspannen, was Beschwerden wie Schmerzen oder Harndrang verstärkt. Yoga, guter Schlaf und kleine Pausen von der Erreichbarkeit helfen, Körper und Geist zu entspannen.
Die vergrößerte Prostata lässt sich dadurch zwar nicht verkleinern. Doch Sie können Einfluss darauf nehmen, wie stark sich die Beschwerden anfühlen und Ihren Tag bestimmen. Mit etwas Geduld und konsequenter Selbstfürsorge können Sie Ihr Wohlbefinden Schritt für Schritt verbessern.
Ernährung und Lebensstil

Tun Sie sich bei Prostatabeschwerden etwas Gutes und achten Sie zum Beispiel auf:4,5
Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, Phytoöstrogene und sekundäre Pflanzenstoffe sind zum Teil entzündungshemmend, was gut für die Prostata ist.
Studien weisen darauf hin, dass diese Faktoren das Prostatawachstum möglicherweise begünstigen.
Diese Getränke enthalten entwässernde Stoffe, die den Harndrang erhöhen. Wer Alkohol und Kaffee in Maßen genießt, muss dadurch weniger zur Toilette.
Mit diesen Tipps tun Sie nicht nur etwas bei Prostatabeschwerden, sondern kräftigen auch Ihr Herz, Kreislauf und Immunsystem. Zusätzlich können Sie die Prostata-Therapie durch Hausmittel ergänzen.
Supplements und pflanzliche Mittel
Wichtige pflanzliche Wirkstoffe, wenn es um die Behandlung von Prostatabeschwerden geht, sind Phytosterole.6 Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, denen gesundheitlich positive Wirkungen zugeschrieben werden.6
Chemisch ähnelt Phytosterol dem Cholesterin. Experten vermuten, dass es gewebsentwässernd wirkt und möglicherweise bestimmte Wachstumsfaktoren hemmt.6
Die Früchte der Sägepalme und Extrakte aus dem Afrikanischen Pflaumenbaum gelten als wichtige Lieferanten für Phytosterole.6 Auch Pinienrinde enthält große Mengen des Pflanzenstoffs und kommt deshalb zur Herstellung von APOPROSTAT® forte zur Anwendung.
Zudem gibt es Nahrungsmittel und Präparate, die neben Phytosterolen andere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Sie sind zum Teil womöglich entzündungshemmend, was gut für die Prostata ist:6
Sie liefert wertvolle Vitamine und Mineralien, welche bei manchen Männern die Probleme beim Wasserlassen lindern.
Forscher vermuten, dass Kürbissamen entzündungshemmend wirken und sich positiv auf die Muskeln an Blase und Prostata auswirken.
Präparate mit Pollenextrakten kommen in vielen europäischen Ländern zum Einsatz. Was sie aber gut für die Prostata macht und wie stark der Effekt ist, ist noch offen.
Pflanzliche Mittel mit Phytosterolen – wie APOPROSTAT® forte – können Sie als unterstützende Maßnahme für Ihre Prostata-Therapie in Betracht ziehen.

Was ist Gift für die Prostata?
| Gift | Grund | Empfehlung |
|---|---|---|
| Tabak (Rauchen) | fördert Entzündungen | aufhören |
| Softdrinks | verschlechtert Blutzucker Säure reizt Prostata |
einschränken |
| gesättigte Fette | verschlechtern Symptome | auf ungesättigte Fette umsteigen |
| Koffein | wirkt harntreibend | reduzieren oder vermeiden |
| Alkohol | reizt Blase wirkt harntreibend fördert Entzündungen |
vermeiden |
| Milchprodukte | entzündungsfördernd | reduzieren |
Seien Sie deshalb geduldig mit sich. Lebensgewohnheiten umzustellen, ist nicht von heute auf morgen getan. Vielleicht hilft es auch, mit Ihrem Umfeld darüber zu reden – Partnerinnen oder Partner unterstützen Sie bestimmt gerne.
Was ist gut für die Prostata?
Manche Nährstoffe können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es darum geht, Prostatabeschwerden zu lindern. Wer weiß, was gut für die Prostata ist, kann die Symptome besser in den Griff bekommen. Danach gilt es, die neuen Lebensgewohnheiten langfristig in den Alltag zu integrieren.
Schützende Stoffe
Bestimmte Nahrungsmittel und Nährstoffe können die Prostata unterstützen. Studien zeigen, dass Soja, Granatapfel und Selen womöglich positive Effekte haben. Sie wirken teilweise entzündungshemmend und beeinflussen wichtige Zellprozesse, was bei Prostatabeschwerden hilft:9,10,11
Eine Studie ergab, dass der Verzehr von Soja-Lebensmitteln mit einem geringeren Risiko für Prostatakrebs verbunden ist. Die darin enthaltenen Isoflavone scheinen gut für die Prostata zu sein, was sie aber mit dem Wachstum zu tun haben, ist noch unklar.
Granatapfel wirkt womöglich entzündungshemmend und hatte in einer Studie bei manchen Patientengruppen positive Effekte bei Prostatakrebs. Weitere Untersuchungen sind aber notwendig.
Auch Selen kann möglicherweise das Entstehen und Fortschreiten von Prostatakrebs verhindern. Studien im Labor zeigen, dass unterschiedliche Formen von Selen wichtige Zellprozesse wie Zellteilung, Zelltod und Blutgefäßbildung beeinflussen.
Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, die Prostata langfristig zu unterstützen. Das stärkt auch das allgemeine Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus.
Wie bleibe ich dabei? Unterstützung auf lange Sicht
Jetzt gilt es, die Selbstfürsorge dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Führen Sie zum Beispiel ein Symptomtagebuch, um Ihre Beschwerden besser im Blick zu behalten. Klare Ziele und Kommunikation können zusätzlich motivieren, aktiv etwas bei Prostatabeschwerden zu tun:
Online-Foren oder Selbsthilfegruppen geben Halt und zeigen, dass Sie nicht allein sind.
Eine kontinuierliche Betreuung und Prostatauntersuchungen helfen, Unsicherheiten abzubauen und die Angst vor dem Arztgespräch zu verlieren.
Auf diese Weise können Sie Ihre Beschwerden klarer einordnen und gezielter angehen. Wer versteht, was gut für die Prostata ist und was Gift für die Prostata sein kann, hat mehr Einfluss auf die Symptome. Das schafft nicht nur Sicherheit, sondern stärkt auch das Gefühl von Kontrolle über die eigene Gesundheit.
Der IPSS (International Prostate Symptom Score) zeigt Ihnen den Schweregrad Ihrer Symptome. Ein Selbsttest hilft Ihnen, die Signale Ihres Körpers besser zu verstehen und den nächsten Schritt in der Behandlung gezielt anzugehen.
FAQs zum Thema „Was hilft bei Prostatabeschwerden?“
Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und pflanzliche Wirkstoffe wie Phytosterole können die Prostata unterstützen.8 Auch ausreichend Flüssigkeit, Stressabbau und ein gesunder Lebensstil fördern die Prostata-Gesundheit.
Bei Prostatabeschwerden helfen Lebensstil-Anpassungen, gezieltes Beckenbodentraining sowie pflanzliche Mittel wie Phytosterole.6 Es empfiehlt sich, die Beschwerden mit einem Arzt zu besprechen und gemeinsam den passenden Weg zu finden.
Quellen
- 1 „Ernährung: Lebensmittel, die gut für die Prostata sind“. Prostata Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/ernaehrung-lebensmittel-gesunde-prostata. Zugegriffen 12. September 2025.
- 2 „Beckenbodentraining: Warum ist es für Männer wichtig?“ AOK-Bundesverband eGbR – Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts, https://www.aok.de/pk/magazin/sport/fit-im-alter/beckenbodentraining-fuer-maenner-so-funktionierts/. Zugegriffen 13. September 2025.
- 3 „Sport bei Prostatakrebs – so hilft Bewegung!“ Prostata Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/sport-bei-prostatakrebs. Zugegriffen 13. September 2025.
- 4 „Ernährung: Lebensmittel, die gut für die Prostata sind“. Prostata Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/ernaehrung-lebensmittel-gesunde-prostata. Zugegriffen 13. September 2025.
- 5 „Prostata vergrößert – Ursachen und Risikofaktoren“. Prostata Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/prostata-vergroessert-ursachen-und-risikofaktoren. Zugegriffen 13. September 2025.
- 6 „Vergrößerte Prostata – welche pflanzlichen Medikamente helfen?“. Prostata Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-news/vergroessserte-prostata-pflanzliche-medikamente. Zugegriffen 13. September 2025.
- 7 „5 Getränke, die Sie bei einer vergrößerten Prostata meiden sollten“. American Prostate Centers, https://americanprostatecenters.com/de/blog/5-drinks-to-avoid-with-an-enlarged-prostate/. Zugegriffen 16. September 2025.
- 8 „Gutartige Prostatavergrößerung – das sollte Mann wissen!“. Prostata-Hilfe e.V., https://www.prostata-hilfe-deutschland.de/prostata-wissen/gutartige-prostatavergroesserung-bph. Zugegriffen 16. September 2025.
- 9 Applegate, Catherine, u. a. „Soy Consumption and the Risk of Prostate Cancer: An Updated Systematic Review and Meta-Analysis“. Nutrients, Jahrgang. 10, Nr. 1, Ausgabe 40, 2018, S. 40, https://doi.org/10.3390/nu10010040.
- 10 Paller, Channing, u. a. „A review of Pomegranate in Prostate Cancer“. Nature, Prostate Cancer and Prostatic Diseases, Bd. 20, 2017, S. 265–270, 10.1038/pcan.2017.19.
- 11 Facompre, Nicole, u. a. „Potential stages for prostate cancer prevention with selenium: Implications for cancer survivors“. Cancer Research, Bd. 69, Nr. 7, 2009, S. 2699–2703, https://doi.org/10.1158/0008-5472.CAN-08-4359.


